Arbeitseinsatz Ende März im Tierheim / Update 17. April 2026

Liebe Mirafreunde,

unsere to-do-Liste war mehr als lang und die Zeit doch immer viel zu kurz 😊.


Toll war es besonders, dass wir dank vieler lieber Spender alle Materialien kaufen konnten und wir insgesamt 7 Helferinnen in dieser Woche waren. Andrea, Diana, Martina, Sabine, Sandra und  Sophie waren mit dabei. Danke für eure Zeit, Arbeitskraft und Spenden!

An zwei Tagen kamen rumänische Sandhelfer, die wir bei ihrer schweren Arbeit etwas unterstützen konnten. Die Türen mussten geöffnet, geschlossen und dabei aufgepasst werden , dass die Fellnasen nicht die Gelegenheit nutzen einen Spaziergang zu machen. Dies hört sich einfach an, aber man kann nicht genügend Augen in alle Richtungen haben. Der Sand wurde von uns verteilt und zwischendrin war ein Kuscheln mit den Hunden angesagt. Die Sandhelfer haben trotz der anstrengenden Arbeit stets gute Laune und fanden es super, dass wir auch beim Schaufeln mithalfen.

 

Das Sägen und Anbringen der OSB-Platten klappte super und dank vieler vieler Kabelbinder, konnten wir alle seitlichen oberen offenen Bereiche schließen damit es im Herbst und Winter schön winddicht für die Hunde ist. Die Arbeit kann man gut auf dem Rundgangvideo sehen. Die helleren schmaleren OSB Streifen. 3 stehen auf dem Video noch vor den Zwinger und haben noch auf die Anbringung gewartet.

Die OSB Platten an den Front- und Rückseiten der Zwinger konnten wir mit gespendeter 2.Hand Lkw-Plane schützen, damit diese viel Regen, Schnee oder auch Sonne überstehen können. Sophie hatte die Idee im Eingangsbereich eine dieser Wände etwas zu verschönern und so entstand ein kleines Kunstwerk.

 

Alle Zwinger wurden mit hellen Plastikschildern mit Nummern versehen und so fällt die Kommunikation leichter zwischen Luiza und uns. Dies ist wichtig, wenn wir aus der Ferne das Umsetzen von Hunden planen wollen nachdem Hunde das Glück hatten nach Deutschland reisen zu dürfen.

Ein wichtige Aufgabe war dieses Mal auch wieder das Anbringen des Sonnenschutzes. Da es in Rumänien in den Sommermonaten auch recht heiß wird, ist dieser Sonnenschutz für die Tiere unentbehrlich.

 

Auch konnten viele Holzpaletten mit OSB-Platten belegt werden- diese nutzen die Hunde gerne als Liegeflächen, auch besonders gut, wenn der Sand nass von Regen oder Schnee ist.

   

Defekte Hundehütten und Liegetische wurden ebenfalls repariert- da merkt man erstmal wie toll Akkuschrauber sind. Die Tiere haben uns aufmerksam beobachtet und waren wohl mit unserer Arbeit zufrieden 😊. Auch wurde der teils lockere Maschenzaun wieder an den Pfosten fixiert sodass etwas mehr Sicherheit für die Tiere entsteht und das Verletzungsrisiko minimiert wird. Und alle Türen wurden geölt.

An unserem neuen Häuschen, das für Kastrationen und zur Futteraufbewahrung dient, brachten wir Fliegengitter an die Fenster an und bauten das neue Schwerlastregal auf und räumten die Futterspenden darin ein. So spart es unserem Arbeiter viel Zeit Dinge zu suchen. Wir werden noch 2 weitere Regale brauchen.

Nebenbei wurden noch viele neue Fotos von den Hunden gemacht und einigen Wuschelhunden die Haare gestutzt. Bei den starken Verfilzungen machen die Schermaschinen und Haarschneidescheren leider schnell schlapp, aber das Schlimmste konnte entfernt werden.

 

Es ist toll was wir in dieser kurzen Zeit in Teamarbeit für die Tiere geschafft haben und wir freuen uns auf den nächsten Arbeitseinsatz im Herbst 😉.

Nachfolgend noch ein Extrabericht von Sabine

  Sabine ist ganz rechts

Viel Zeit zur Vorfreude oder auch zum Zweifeln gab es nicht, denn meine Reise war eine sehr spontane Entscheidung. Ausgelöst durch einen Aufruf der Mira Tierhilfe bei Facebook, aufgrund einer Absage wurde ein Ersatzfahrer gesucht wird, damit die Reise wie geplant stattfinden könne.

Ich habe kurzentschlossen Kontakt per Mail aufgenommen, am nächsten Tag rief mich Roswitha an und nach längerem, intensivem Gespräch war klar: Ich fahre nach Rumänien, um dort im Shelter notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zu unterstützen.

Mein Opel Vivaro bot genug Platz für drei weitere Frauen, die ich in der Nähe von Würzburg traf und einlud sowie für diverse Futterspenden für die Straßenhunde. Die ersten Stunden Fahrt durch halb Deutschland, ganz Österreich und Ungarn verging doch relativ schnell, denn ich kannte keine der Frauen und es gab erst einmal viel zu erzählen.

Nach Zwischenübernachtung in Arad ging es weiter Richtung Targu Jiu, teilweise durch Berge und durch kleinere Ortschaften. Ich war zum ersten Mal in Rumänien und bekam nun einen ersten Eindruck. An den Straßen tauchten immer öfter Hunde auf. Wir hielten einige Male an, um einzelne oder ganze Gruppen von Straßenhunden mit dem mitgebrachten Futter zu versorgen. Die Tiere wirkten freundlich und dankbar über diese Zuwendung, die meisten ließen sich auch berühren.

 

Auf einem Parkplatz trafen wir eine „alte Bekannte“. Eine hübsche gestromte Hündin, die auf unseren Ruf aus dem Wald auf uns zugelaufen kam. Roswitha kennt und füttert sie bei jeder ihrer Reisen. Offenbar ist die Hündin standorttreu und kann an diesem Ort ganz gut leben.

Langsam aber sicher konnte ich nicht mehr sitzen und ich war froh, als wir gegen 15 Uhr im privat geführten Shelter in Targu Jiu ankamen, in dem um die zweihundert Hunde leben.

Es gibt eine neue Anlage, in der meistens zwei Hunde je Zwinger leben. Ich habe nicht nachgemessen, aber es wirkt schon großzügig und sauber, obwohl es nur einen Angestellten gibt, der füttert und die Anlage reinigt.
Die nächsten Tage waren mit Arbeit angefüllt. Um halb acht begann der Tag am Shelter und ich habe mit geholfen zwei Tage in den Zwingern den neuen Sand zu verteilen und das die rumänischen Helfer mit den Schubkarren die Tore passieren konnten, ohne dass die Hunde ausbüchsten. Das war teilweise herausfordernd, da in bestimmten Bereichen (im sogenannten Silo) die Zwinger hintereinander liegen. Gleichzeitig war es der schönste Arbeitsplatz, den ich mir vorstellen konnte, denn ich hatte viel Gelegenheit, die Hunde um mich herum zu streicheln oder zu beobachten , wie sie untereinander agieren oder auf uns Menschen reagieren. Diese Momente (manchmal nur ein stiller Blick) mit den einzelnen Hunden, waren für mich das absolute Highlight.

Jeder dieser Hunde, vor allem die großen, die teilweise schon lange dort leben, ist ein Individuum und hat es verdient, gesehen zu werden und ein bestmögliches Leben zu führen.

Am Mittwoch bot sich die Gelegenheit, Luiza, die Tierschützerin vor Ort, welche Ansprechperson für den Verein ist, auf einer ihrer Futtertouren zu begleiten. Wir folgten ihr in ein stillgelegtes Minengelände. Überall standen rostige Förderanlagen, die wie aus einem dystopischen Endzeitblockbuster wirkten. Plötzlich kamen aus allen Richtungen Hunde an Luizas Auto gelaufen, das sie offensichtlich kannten. Es waren an die 30 Hunde, die sich über die Essensreste freuten. Beim
Füttern ist aber Vorsicht geboten, denn schnell kommt es zu Beißattacken gegen schwächere Tiere, die sich zu nah heranwagen.

Viel zu schnell gingen die Tage vorbei, am Freitag morgen machten wir uns auf dem Heimweg. Alle angefüllt mit den Gedanken an die Tiere, die man nun zurücklässt. Es war inspirierend, mit so toughen Frauen unterwegs zu sein, die ganz unabhängig vom Altersunterschied ein gemeinsames Ziel verfolgen, anpacken können, sich schmutzig machen und alle getragen von dem Wunsch, den Hunden vor Ort zu helfen.

Ich bin dankbar für diese Erfahrung, herzlichen Dank an Roswitha für die Gelegenheit, das Einführen und Zeigen vor Ort und das Organisieren der Unterkünfte.
Mein Fazit: Im Mira-Shelter sitzen ca 200 Seelen, die sicher und versorgt sind, die aber leider leider oft viel zu lange hinter Gittern sitzen und ihr Potenzial nicht leben können. Das berührt mich und ich wünschte, es wäre anders. Es bräuchte eine politische Lösung für Rumänien und die dortigen Gesetze sowie eine Regulierung der Hundevermehrung (Zucht) in Deutschland.

Sabine

Update 25. April 2026

Liebe Mirafreunde,

die anderen beiden Sandlieferungen sind jetzt auch angekommen 😊.

Update 21. März 2026

Nächste Woche startet der Arbeitseinsatz.

Das Material ist nun fast vollständig da und wartet darauf, das Leben für die Hunde im Tierheim zu verbessern.

Gestern kam die erste Lieferung Sand. Die 2 anderen folgen in der nächsten Woche.

Danke an alle, die für das Material gespendet haben und an die Helfer, die sich nächste Woche auf den Weg machen 😊.

Update 15. März 2026

Der Arbeitseinsatz findet wie geplant mit 7 Helfern statt 😊.

Update 05. März 2026

Leider hat ein Fahrer mit seinem Auto den Arbeitseinsatz abgesagt.

Wer hat Lust und Zeit, das Team inklusive eines Autos zu unterstützen? Bei Interesse bitte bei Roswitha Schwanebeck per Mail melden: r.schwanebeck@mira-tierhilfe.de

Update 03. März 2026

Ende März ist es wieder so weit und 7 fleißige Helfer machen sich auf den Weg in unser Tierheim.

Es steht so einiges an. Es ist geplant an 2 Tagen Sand in die Zwinger zu bringen. Stellen wo sich schon OSB befindet, sollen geschlossen werden, damit auch im Winter der Schnee oder Regen nicht an noch offenen Stellen in diese geschützten Bereiche eindringen kann.

 

Wir möchten alle Zwinger mit Zwingernummern versehen, dass erleichtert die Kommunikation mit dem Team Vorort. 12 Zwinger wurden schon mal Testweise beim letzten Besuch bestückt.

Wir planen 20 neue Paletten zu kaufen und mit OSB zu belegen. Um im Silogebiet in den drei Gebieten die Zwinger besser mit Paletten belegen zu können.

Es stehen Reparatur und allgemeine Reinigungsarbeiten an. Und natürlich auch Zeit mit den Hunden verbringen.

Auch ist die Zeit perfekt zum Anbringen des grünen Sonnenschutzes.

Wir möchten gerne 3 grosse LKW mit Sand bestellen, wir brauchen OSB und wollen 20 Paletten kaufen. Der Sand ist der teuerste Teil. Ein grosser LKW kostet 380 €. Neuer Sand ist immer sehr wichtig für die Zwinger.

Nachfolgend ein Link zum letzten Arbeitseinsatz.

Spendenaufruf für den Arbeitseinsatz ⚒️😊 Update 30. April 2025

Die gesamten Materialkosten betragen ca. 1760 €. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Arbeitseinsatz unterstützen 😊.

Spenden bitte auf unser Vereinskonto oder per paypal ( bitte für Freunde anklicken) mit dem Betreff „Arbeitseinsatz“ überweisen. Vielen Dank!

Mira Tierhilfe e.V.
Raiffeisenbank Neustadt eG
IBAN: DE97 5706 9238 0000 3871 61
BIC: GENODED1ASN

paypal:  c.schipper@mira-tierhilfe.de

Nasrin K. 100 €
Anja N. 10 €
Margit und Heinz-Peter L.G. 25 €
Petra G. 20 €
Oliver B. 250 €
Martina B. 50 €
Sigrid T. 50 €
Rüdiger K. 50 €
Anneliese W. 500 €
Manuela D. und Hans-Günter S. 100 €
Yvonne E. 50 €
Ulrike K. 200 €
Martina M. 150 €
Eva B. 50 €
Anja W. 100 €
Doris P. 80 €
Christopher K. 15 €
Sandra W. 100 €
Martina K. 50 €

Vielen Dank!

Ihr Mira-Tierhilfe Team